Okt 11 2008
Guy Kawasaki über “The Art of Raising Venture Capital”
Die treuen Leser meines Blog werden bemerkt habern, dass ich ein großer Guy Kawasaki Fan bin. So finden sich im Archiv von Entrepreneurshipvideo u.a. die Beiträge “The Art Of The Start” und “Guy Kawasaki @ Stanford University“.
Im heutigen Beitrag möchte ich drei kurze Videos zum Thema Venture Capital vorstellen und so meine Reihe von Beiträgen rund um das Buch “The Art Of The Start” weiterführen.
Guy Kawasaki, der bei Alltop und Truemors seiner Leidenschaft als Serialentrepreneur nachgeht, merkt gleich am Anfang an, dass er bei seinen Gründungen kein VC-Geld zur Startfinanzierung genutzt hat. Wie ich finde ist dies ein sehr bemerkenswerter Umstand – immerhin ist er einer der Partner bei Garage Technology Ventures.
Im ersten Video spricht Guy Kawasaki die Kernfrage an, die sich jeder angehende Entrepreneur stellen sollte bzw. muss.
Zu Video 1:
Ist mein Geschäftsmodell für eine VC-Finanzierung geeignet? Guys Antwort auf diese Frage: Wenn man nicht mit Überzeugung sagen kann, dass mindestens 75 Millionen Umsatz in vier Jahren zu erwarten sind, dann ist das Ergebnis – nein.
Für die Jungs bei Garage Technologie Ventures ist der erste Eindruck von den Gründern in den ersten Sekunden des Pitches wichtig, um die Aufmerksamkeit zu erlangen. Des Weiteren sollte die Gründung nicht in Rechtsstreitigkeiten verwickelt sein. Wenn doch, dann sollte zeitnah diesbezüglich reiner Tisch gemacht werden.
Zu Video 2:
Für Powerpoint Präsentationen gibt die 10/20/30-Regel. Wem die Ausführungen im Video zu kurz und/oder zu schnell sind, der kann im Blog von Guy Kawasaki ausführlich über die 10/20/30-Regel lesen.
Als letzten Rat gibt er potenziellen Entrepreneuren mit Bedarf für Venture Capital den Rat, immer mit möglichst vielen Venture Capital Gebern zu sprechen.
Zum Video 3:
Im letzten Video gibt es noch eine kurze Zusammenfassung des Gesagten und einen Bonustipp.
Die Bonus-Information lautet: Hast Du ein bereits funktionierendes Konzept, also einen echten “Poof Of Concept”, dann darf man gerne gegen alle vorher von Guy Kawasaki benannten Regeln und Hinweise verstoßen.
Was ist Eure Erfahrung mit Venture Capital? Wie “tickt” das Venture Capital in Deutschland und Europa? Ich freue mich auf Eure Erfahrungsberichte als Gründer, aber auch auf Kommentare von VCs, ob Ihr mit Guy Kawasaki übereinstimmt.
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